Start für SmED im April 2019

Einsatz der Strukturierten medizinischen Ersteinschätzung (SmED) ab April 2019 in Deutschland

Das Ersteinschätzungsverfahren wird in 11 KV-Regionen erprobt (siehe Übersichtskarte). In acht Bundesländern in den telefonischen Einsatzzentralen der Kassenärztlichen Vereinigungen (116117) und in sieben Bundesländern an 18 Modellstandorten des Typ „Gemeinsamer Tresen“ (Schnittstelle von Notdienstpraxen am Krankenhaus und Notaufnahmen).

Quelle: AQUA Institut

Das DEMAND-Projekt

Das Projekt DEMAND (Implementierung einer standardisierten Ersteinschätzung als Basis eines Demand Managements in der ambulanten Notfallversorgung) wird vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert (Förderkennzeichen 01VSF17019).

Ziel des Projekts ist es, die von den Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenhäusern bereitgestellten Ressourcen zur Notfallversorgung effizienter zu nutzen und so die Versorgung von Patienten mit akuten Behandlungs- und Beratungsbedürfnissen zu verbessern.

Der Einsatz eines standardisierten Instruments zur Ersteinschätzung soll die Notaufnahmen entlasten, weil die Patienten mit nicht dringlichen Beratungsanlässen auf diese Weise besser in eine bedarfsgerechte Versorgung im ambulanten Sektor gesteuert werden können.

Projektpartner

Konsortialführung:

aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH

Konsortialpartner:

Anruf bei 116117