FAQ ärztlicher Bereitschaftsdienst

1.Muss der Arzt im Bereitschaftsdienst zum Hausbesuch kommen?

Ein Hausbesuch kann nur erfolgen, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, den Arzt in der Bereitschaftsdienstpraxis aufzusuchen.

2.In welchem zeitlichen Rahmen muss der Hausbesuch durchgeführt werden?

Ein gesetzlich vorgegebenes Zeitlimit gibt es nicht. Im Extremfall ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen, abhängig von der Anzahl der Patienten. Die Reihenfolge der Behandlung legt der diensthabende Arzt fest.

3.Welche ärztlichen Leistungen kann ich im Notfall erwarten?

Es wird für eine ärztlich zweckmäßige und ausreichende Behandlung gesorgt, die sich auf das für den jeweiligen Fall Notwendige beschränkt.

4.Was muss ich zur Notfallversorgung in Krankenhäusern wissen?

Krankenhäuser sind grundsätzlich für die stationäre Akutversorgung zuständig, können in Ausnahmefällen jedoch auch ambulante Notfälle versorgen. Allerdings sind Notfallambulanzen an Krankenhäusern grundsätzlich nicht berechtigt, Rezepte oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auszustellen.

5.Wann verständige ich den ärztlichen Bereitschaftsdienst nicht?

Bei Erkrankungen, die schon längere Zeit bestehen und keinen Akutfall darstellen, sollten Sie Ihren Haus- oder Facharzt zu den regulären Sprechstundenzeiten aufsuchen.

6.Wo finde ich eine Faxvorlage für Gehörlose?

Für Patienten die nicht sprechen oder nicht hören können, ist eine kostenfreie Faxnummer geschaltet: 0800 58 95 210. Ein entsprechendes Faxformular finden Sie hier.

Anruf bei 116117