Drei Monate nach der Einführung unseres neuen Patientenleitsystems (PLS), ziehen wir eine erste Bilanz.
Besonders hervorzuheben ist dabei: Beim PLS handelt es sich um eine vollständige Eigenentwicklung, die gezielt auf die Anforderungen unseres operativen Alltags der Vermittlungszentrale 116117 in Weimar zugeschnitten wurde.
Seit dem Go-Live wurden insgesamt 107.056 Fälle im System bearbeitet. Darunter entfallen 80.278 auf klassische Anfragen zum ärztlichen Bereitschaftsdienst sowie 20.492 disponierte Einsätze an die Hausbesuchsdienste in Thüringen. Zusätzlich wurden 26.779 Terminservicefälle strukturiert erfasst und gesteuert. Diese Zahlen verdeutlichen, wie schnell und konsequent das PLS in den operativen Alltag integriert werden konnte.
Auch die interne und externe Kommunikation hat sich messbar intensiviert: Über den integrierten Chat wurden bereits über 10.000 Nachrichten bearbeitet. Parallel dazu wurden über 1.000 Objekte im System angelegt und gepflegt.
Aus technischer Sicht bestätigt sich damit der erfolgreiche Start des Systems. Wie Entwickler und IT-Administrator Jens Pauly betont, zeigt insbesondere die hohe Interaktionsrate, dass das Patientenleitsystem nicht nur implementiert wurde, sondern als Eigenentwicklung passgenau auf die Bedürfnisse der Praxis zugeschnitten ist und deshalb aktiv im Arbeitsalltag genutzt wird. Die stabile Systemleistung und die breite Akzeptanz im Team bilden eine solide Grundlage, um das PLS nun gezielt und praxisnah weiterzuentwickeln.
Auch aus strategischer Perspektive ist die Einführung ein wichtiger Meilenstein. Geschäftsführer Markus Vogel hebt hervor, dass die Entscheidung für eine Eigenentwicklung es ermöglicht hat, zentrale Prozesse exakt an die eigenen Strukturen anzupassen und damit die Digitalisierung, Transparenz sowie Effizienz im täglichen Betrieb spürbar zu steigern. Besonders bemerkenswert sei zudem die schnelle und engagierte Umsetzung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Nach drei Monaten lässt sich klar feststellen: Das Patientenleitsystem ist weit mehr als ein neues digitales Werkzeug – es ist als Eigenentwicklung zu einem zentralen Baustein für eine moderne, strukturierte und zukunftsorientierte Patientensteuerung geworden.


