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Mehr Raum, längere Öffnungszeiten und eine moderne, teamorientierte Versorgung: Die Akutpraxis in Gera wird ab Herbst zur Akutpraxis Plus weiterentwickelt. Mit dem Umzug in den Golde-Bau wird das erfolgreiche Versorgungsangebot langfristig gestärkt und ausgebaut.

Die Akutpraxis in Gera ist seit zwei Jahren eine wichtige Anlaufstelle für Menschen, die keinen festen Hausarzt haben und kurzfristig medizinische Versorgung benötigen. Dieses Konzept wird nun konsequent weiterentwickelt: Ab Herbst zieht die Praxis in größere und moderne Räumlichkeiten im Golde-Bau und erweitert zugleich ihr Leistungsangebot und ihre Öffnungszeiten.

Im Mittelpunkt der Akutpraxis Plus steht eine effiziente und patientennahe Versorgung im Team. Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Fachangestellte und weitere medizinische Berufsgruppen arbeiten dabei eng zusammen. Durch klar abgestimmte Abläufe und eine stärkere Aufgabenverteilung sollen die vorhandenen personellen Ressourcen bestmöglich eingesetzt und gleichzeitig die Versorgungsmöglichkeiten für die Patientinnen und Patienten erweitert werden.

Am 14. August 2026 informierte sich Tina Rudolph, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, vor Ort über die Arbeit der Akutpraxis und die geplante Weiterentwicklung. Im Gespräch mit den Beschäftigten sowie Patientinnen und Patienten erhielt sie einen unmittelbaren Einblick in die Abläufe der Praxis.

Dr. Annette Rommel, erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, und Markus Vogel, Geschäftsführer und verantwortlich für die Akutpraxis, stellten der Staatssekretärin das Konzept der Akutpraxis Plus und die nächsten Schritte des Projektes vor.

Ein wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung ist die finanzielle Förderung durch den Freistaat Thüringen. Sie ermöglicht den Ausbau der Praxis und schafft die Voraussetzungen dafür, das Versorgungsangebot in Gera dauerhaft weiterzuentwickeln.

Mit der Akutpraxis Plus entsteht damit in Gera ein zukunftsorientiertes Versorgungsangebot, das auf die besonderen Herausforderungen in Regionen mit begrenzten hausärztlichen Kapazitäten reagiert und zugleich neue Formen der Zusammenarbeit im ambulanten Bereich erprobt.