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Übernahme der Einsatzdisposition im Bereich Bad Langensalza und Mühlhausen

Am 29. Dezember 2017 übernehmen wir die Einsatzdisposition in den Notdienstbereichen Bad Langensalza und Mühlhausen.

Aktuell führen wir Gespräche und Abstimmungen mit unseren regionalen Partnern und Schnittstellen, die Mitarbeiter der Vermittlungszentrale werden entsprechend vorbereitet und die technischen Systeme angepasst, so z.B. unser Einsatzleitsystem.

Aktuell betreuen wir 26 allgemeinärztliche-, 11 augenärztliche-, 14 kinderärztliche- und 4 HNO-ärztliche-Notdienstbereiche in Thüringen mit monatlich über 20.000 telefonische Hilfeersuchen, die uns über 116117 erreichen.

Mit Übernahme der beiden Bereiche vermitteln wir landesweit den ärztlichen Notdienst in Thüringen.

Patienten, die außerhalb der Sprechzeiten akut erkranken, werden über den Ärztlichen Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen versorgt. In insgesamt 28 Notdienstbereichen in ganz Thüringen sind Notdienstsprechstunden eingerichtet. In 26 Notdienstbereichen werden diese Sprechstunden in einer Notdienstzentrale auf dem Gelände des örtlichen Krankenhauses angeboten.

Eine Übersicht der Notdienstzentralen in Thüringen mit Anschrift und Sprechzeiten finden Sie jetzt auch auf unserer Webseite.

LINK

QR Code Notdienstsprechstunden

Oder scannen Sie einfach den QR Code um die Notdienstsprechstunden aufzurufen

 

Über die Rufnummer des Ärztlichen Notdienstes 116117 können Patienten in Thüringen zu Sprechstunden-freien Zeiten jetzt auch die diensthabende Apotheke in ihrer Region erfragen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen und die Landesapothekerkammer Thüringen haben dazu eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Sie sind damit bundesweit die ersten, die eine gesetzliche Vorgabe zur engeren Kooperation im Not- bzw. Bereitschaftsdienst umsetzen (§ 75 Abs. 1b SGB V). Auf Grundlage der Vereinbarung übermittelt die Landesapothekerkammer jeweils Name, Anschrift, Telefon und Dienstzeiten der jeweils diensthabenden Apotheken an die Notdienst-Vermittlungszentrale der KV Thüringen. Auf diese Weise erhalten Anrufer auf der 116117 jetzt zu Sprechstunden-freien Zeiten Auskunft sowohl über den Ärztlichen Notdienst als auch über die diensthabende Apotheke.

Außerdem können Ärzte im Notdienst und die diensthabenden Apotheken über unsere Vermittlungszentrale, wenn nötig, auch Kontakt miteinander aufnehmen, z. B. bei Rückfragen zu verordneten Medikamenten.


Weitere Informationen finden Sie zu diesem Thema auch unter:

DAZ.online

 

Verantwortliche aus 8 Bundesländern treffen sich in Bayreuth. Unter Federführung der Gedikom GmbH kam am 20. und 21. September die Vertreter von seit Jahren etablierten zentralen Strukturen und sich derzeit in der Projektierung befindlichen Strukturen zur Einsatzdisposition im ärztlichen Notdienst zusammen.

Der Austausch mit den 18 Teilnehmern aus ganz Deutschland stand auch dieses Jahr im wieder Vordergrund. So wurden verschiedene Themen und Herausforderungen behandelt, wie die Ausfallsicherheit von Zentralen, die Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Mitarbeitern in den Zentralen oder das Für und Wieder eines strukturierten Abfragesystems für den ärztlichen Notdienst. Als Fazit lässt sich ziehen, dass die Herausforderungen überall in großen Teilen gleich sind und alle von diesem Wissenstransfer profitieren. Ein klares Ziel ist auch weiter gemeinsam an den Themen in verschiedenen Arbeitsgruppen arbeiten. Denn eins ist allen Beteiligten klar: die medizinische Versorgung von Patienten außerhalb der Praxisöffnungszeiten muss qualitativ gut, ökonomisch effizient und medizinisch differiert zur Notfallversorgung an Krankenhäusern oder über die 112 geleistet werden.

Im Rahmen unserer „Gesund und Fit“ – Aktion ging es an einem herrlichen Spätsommertag für unsere Mitarbeiter(innen) der Vermittlungszentrale entlang der Saale in Richtung Camburg. Nach reichlich körperlicher Betätigung gab es als kulinarisches Highlight ein gesundes Grillbuffet und jede Menge Spass. Für alle die dienstbedingt nicht teilnehmen konnten, haben wir viele Erinnerungen und Bilder mitgebracht.

Um innovative Lösungen für eine ambulante medizinische und psychotherapeutische Versorgung mit Zukunft ging es beim Sicherstellungskongress der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 27. und 28. Juni im dbb forum Berlin. Das Programm beinhalte diverse Vorträge, Seminare und Diskussionsrunden: Themen waren beispielsweise effektives Kooperieren in Praxisnetzen, eine sektorenübergreifende Notfallversorgung, die digitale Gesundheitsversorgung mithilfe von Telefonservices sowie die Gewinnung von ärztlichem Nachwuchs.

Bei der Veranstaltung wurden unter anderem rund 30 Projekte vorgestellt, die die Vielzahl von Ansätzen und Kooperationen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) belegen: Sie zeigten, wie die ambulante Versorgung – auch und gerade in strukturschwachen Regionen – sichergestellt und weiterentwickelt werden kann.

Der zweitägige Sicherstellungskongress diente als Plattform, um unterschiedlichste Lösungen und Ideen mit Experten aus der Politik, Wissenschaft und Gesundheitsbranche zu diskutieren. Der Kongress fand im Rahmen der bundesweiten „Woche der ambulanten Versorgung“ von KBV und KVen statt, die vom 26. bis 30. Juni die Leistungsfähigkeit der ambulanten Versorgung und das Engagement der Ärzte und Psychotherapeuten in weiteren regionalen Veranstaltungen präsentierte.

Die KVT – Notdienst Service gGmbH betreute ebenfalls einen eigenen Stand und präsentierte am 28. Juni das Projekt „Vermittlungszentrale für den ärztlichen Notdienst“.

Einige Impressionen finden Sie hier.