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Die Symptome einer Grippe sind bekannt: Husten, Schnupfen, Fieber, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit – zum Jahresbeginn 2018 litten besonders viele Menschen unter Symptomen einer Grippe oder einer akuten Erkrankung der Atemwege.

Die Indexwerte des Robert-Koch-Institut (RKI) zeigen für Thüringen einen Anstieg der akut respiratorischen Erkrankungen für das Jahr 2018 ab der dritten Kalenderwoche.

Unsere Vermittlungszentrale hat im 1. Quartal 2018 über 60.000 medizinische Hilfeersuchen und Anfragen bearbeitet. Höhepunkt war das Wochenende der Kalenderwoche 9 mit über 6.000 Anrufen über die Rufnummer  116117. Hier ist ein Anstieg der Anruferzahlen bedingt durch die Grippewelle deutlich spürbar.

Ende März hat sich der Konsulationsindex wieder auf ein normales Niveau reduziert.

Wir danken vor allem unseren Mitarbeitern, die trotz der hohen Zahl an Hilfeersuchen zeitgerecht professionelle Hilfe vermitteln konnten.

Wir danken aber auch den zahlreichen Anrufern und Patienten für die Geduld, wenn es einmal durch die hohe Zahl der Anrufer zu Wartezeiten gekommen sein sollte.

Über die Rufnummer des Ärztlichen Notdienstes 116117 können Patienten in Thüringen zu Sprechstunden-freien Zeiten jetzt auch die diensthabende Apotheke in ihrer Region erfragen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen und die Landesapothekerkammer Thüringen haben dazu eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Sie sind damit bundesweit die ersten, die eine gesetzliche Vorgabe zur engeren Kooperation im Not- bzw. Bereitschaftsdienst umsetzen (§ 75 Abs. 1b SGB V). Auf Grundlage der Vereinbarung übermittelt die Landesapothekerkammer jeweils Name, Anschrift, Telefon und Dienstzeiten der jeweils diensthabenden Apotheken an die Notdienst-Vermittlungszentrale der KV Thüringen. Auf diese Weise erhalten Anrufer auf der 116117 jetzt zu Sprechstunden-freien Zeiten Auskunft sowohl über den Ärztlichen Notdienst als auch über die diensthabende Apotheke.

Außerdem können Ärzte im Notdienst und die diensthabenden Apotheken über unsere Vermittlungszentrale, wenn nötig, auch Kontakt miteinander aufnehmen, z. B. bei Rückfragen zu verordneten Medikamenten.


Weitere Informationen finden Sie zu diesem Thema auch unter:

DAZ.online